Der gestresste präfrontale Kortex: Zum Einfluss von akutem Stress auf Volition und kognitive Kontrolle

Projektleiter:

Dr. Franziska Plessow, Prof. Dr. Clemens Kirschbaum

wissenschaftliches Team:

Dr. Robert Miller, Dipl.-Psych. Susann Schade, Dipl.-Psych. Lisa Weckesser

 

In der Literatur mehren sich die Befunde, dass der für kognitive Kontrolle kritische präfrontale Kortex eine Hauptzielregion physiologischer Stresseffekte darstellt. Darauf aufbauend untersucht dieses Projekt den Einfluss von akutem Stress auf kognitive Kontrollprozesse in Bezug auf (a) die Rekrutierung und Regulierung kognitiver Kontrolle durch Top-down-Adjustierung und Bottom-up-Priming unter akuten Stressbedingungen, (b) Zeitcharakteristika, (c) die Involvierung des sympathischen Nervensystems und der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse und (d) die Auswirkung von akutem Stress auf verschiedene komplementäre Kontrollfunktionen. Hierfür werden ein standardisiertes Stressinduktionsprotokoll (der Trierer Sozial-Stress-Test) sowie pharmakologische Manipulationen von Stresshormonspiegeln mit ausgewählten Paradigmen zur Messung kognitiver Kontrolle kombiniert.

 

Dieses Projekt ist Teil des Sonderforschungsbereiches (SFB) 940.


Update: 20.02.2015 Layout: ecl-design.de   |   TYPO3 2009-2016