Effekte der allergischen Erkrankung auf exekutive Funktionen, Aufmerksamkeitsprozesse und Emotionen bei Patienten mit Saisonaler Allergischer Rhinitis (SAR)

Projektleiter:

Dipl.-Psych. Katharina Trikojat, Prof. Dr. Angelika Buske-Kirschbaum, Dr. Franziska Plessow, Prof. Dr. Jochen Schmitt


Die saisonale allergische Rhinitis (SAR), oder auch "Heuschnupfen", ist mit einer Prävalenzrate von 25% eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Jugend-und Erwachsenenalters. Neben den klassischen Symptomen (Konjunktivitis, Fließschnupfen) zeigen die Betroffenen Begleitsymptome wie eine verringerte kognitive Leistungsfähigkeit, depressive Verstimmungen, erhöhte Ängstlichkeit sowie ein erhöhtes Risiko für affektive Störungen. Obwohl diese Beeinträchtigungen die Lebensqualität der SAR-Patienten im allergischen Schub deutlich verringern, sind die zugrundeliegenden Pathomechanismen dieser Symptomatik weitgehend unbekannt.
Im Rahmen des Projektes sollen spezifische kognitive und emotionale Veränderungen im allergisch-entzündlichen Schub bei Patienten mit SAR untersucht werden. Von besonderem Interesse ist es hierbei zu klären, ob beobachtete emotionale und kognitive Dysfunktionen mit allergie-spezifischen Immunmarkern (IgE, proinflammatorische Zytokine) assoziiert sind. Zusätzlich werden mögliche Modulatoren dieses Zusammenhangs wie Stress und Schlafqualität betrachtet.


Update: 20.02.2015 Layout: ecl-design.de   |   TYPO3 2009-2016