Psychische Gesundheit bei SoldatInnen der Bundeswehr im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen: Neuroendokrine Aspekte

gefördert durch das Bundesministerium der Verteidigung

Projektleitung:
Prof. Clemens Kirschbaum, Prof. Hans-Ulrich Wittchen, Dr. Sabine Schönfeld, Dr. Susann Schmiedgen (geb. Steudte)

Bis heute ist nicht abschließend geklärt, ob neuroendokrine Auffälligkeiten der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) einen prämorbiden Vulnerabilitätsfaktor für die Entwicklung der Erkrankung darstellen oder als Symptom, bzw. Folge einer PTBS zu verstehen sind. In der vorliegenden Studie soll deshalb untersucht werden, ob Soldaten, die nach einem Auslandsaufenthalt psychische Probleme entwickeln, veränderte kumulative Steroidkonzentrationen vor und/oder nach dem Auslandsaufenthalt aufweisen. Weiterhin soll die Frage beantwortet werden, ob Soldaten, die nach einem Auslandsaufenthalt psychische Probleme entwickeln, eine veränderte individuelle Stressreaktivität, erfasst mit dem Trierer Sozialstress Test, vor und/oder nach dem Auslandsaufenthalt zeigen. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts haben somit enorme klinische Relevanz für die Identifikation prämorbider Risikomarker stress-assoziierter psychischer Symptome.

gefördert durch das Bundesministerium der Verteidigung

gefördert durch das Bundesministerium der Verteidigung


Update: 20.02.2015 Layout: ecl-design.de   |   TYPO3 2009-2016